Das Feuerwehrmoped

 

      

     

                                                                  Das 

 

Feuerwehrmoped.

 

 

Hier bin ich das erste Mal einen ungewöhnlichen Weg gegangen,ich habe das Pferd von hinten aufgesattelt.

   Erst gab es den Ersatzteilspender, dann das Moped dazu..  

Ekkehard P. aus B. hatte eine Euro über und bot sie zu einem schmalen Tarif beim Stammtisch an. Da die GL und die Euro weitestgehend die gleiche Technik haben

(der gleiche Motor, ein bis auf Details gleicher Rahmen), dachte ich mir diese Euro stell ich mir mal als Ersatzteilspender für die GLs hin und so bin ich mit ein wenig

Kollekte in de Tesch nach B. gefahren um die Euro in ihr neues Heim zu überführen,wo sie für lange Zeit erstmal ihr Dasein in einer dunkelen Ecke der Mopedgarage

fristete. "Der linke Spiegel ist ein wenig locker, musste Zuhause ma n büschn nachziehen" gab er mir noch als Tipp mit auf den Weg.

Des Nächtens Zuhause angekommen bemerkte ich das das garnicht nötig war, da bereits unterwegs irgendwo abgefallen.

Auf diesem Weg also vorsorglich schonmal Entschuldigung unbekannterweise an den der das Ding irgendwo unterwegs evtl." an die Omme" gekriegt hat...

Motor läuft, allein die Steuerkette und die Lichtmaschine, sowie das Thermostat müssen erneuert werden, also eine Winterarbeit.

Schauen wir mal wann ich dazu komme.

Die Verkleidung erlitt einen glatten Durchschuss. Ein Vogel tauchte dem Vorbesitzer während der Fahrt mit sicherlich 300irgendwas durch den linken Blinker in die

Verkleidung ein und verliess sie durch das linke Handschuhfach wieder, was ihm sicherlich einiges an Kopfschmerzen bereitet haben dürfte. Dem Fahrer sicher auch.....

Ich werd das Moped sicherlich irgendwann auseinander nehmen und in Einzelteilen im Regal verschwinden lassen, obwohl.......

.............eine verrückte Idee kam mir neulich mal.....

Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt es aber erstmal in der dunklen Ecke.

 

 Das Feuerwehrmoped hatte seine Heimat ursprünglich bei Dietmar F. aus S. , wo es in den " heiligen Hallen" irgenwann im Weg stand.

Optisch ein Griff ins Klo, aber Technisch einfach nur süchtigmachend! Traumhaft wenig Kilometer ( wer behauptet der Tacho wäre " einmal rum",

den lade ich gern mal zu einer Probefahrt ein) alles straff, kein Wackeln, kein Klappern, eine Laufkultur wie bei einem Neufahrzeug,

Beschleunigung wie an einem Gummiband gezogen, Endgeschwindigkeit trotz gleichem Motor mit den GLs knapp 25Km/h höher ( laut Navi), traumhaft eben.

Da es mehr als schade wäre solch ein Moped "in falsche Hände" zu geben entschloss sich Diddi das Teil am Stammtisch zum Selbstkostentarif abzugeben,

statt es für einen sicherlich fünf oder sechsstelligen Eurobetrag und mit "sattem Gewinn" in die Freiheit zu entlassen.

Er hätte von dem Erlös sicher nie wieder arbeiten müssen und hätte in Saus und Braus bis an sein lebensende auf den Malediven leben können!!

Stattdessen war ihm wichtiger das das Moped in gute Hände kommt,

wofür ihm mein Dank ewig nachschleichen und Peter Zwegert dem Diddi ewig böse sein wird.

Kurzentschlossen und auf die nur für den eingefleischten Güllepumpenfreak hörbaren Schreie des Mopeds hörend

( NIMM MICH!! schrie sie mir bei der Besichtigung zu) 

stellte ich mich selbstlos der Verantwortung die man als "CX-GL Güllepumpenfreund" nunmal für solche Schätzchen hat und erlöste sie von ihrem evtl. Schiksal in

vielleicht mörderische Heizerhände zu gelangen und dort als Alltagsmoped verbraucht zu werden.

Sie ist jetzt 28 Jahre alt und ein Blick auf den Kilometerstand zeigt schnell WAS mich an diesem Moped reizte.

Der Lack ist nicht Original hatte nicht mehr die Charakteristischen "Eurosteifen" und die Verkleidung wies einige Risse auf, die mit schwarzem Coroplast,

(getarnt als Zierstreifen) überdeckt waren (Zweizylinder lässt Grüssen), was einige Kosmetische Eingriffe erforderte.

Da die Ideen bekanntlich ja beim Arbeiten entstehen wurde aus dem roten Moped ein Feuerwehrmoped, einschliesslich der Orangen Tagesleuchtfarbe.

Die (mir etwas zu brave) Frontscheibe wurde kurzerhand von der nun zum Ersatzteilspender umfunktionierten schwarzen Maschine entliehen,

die Spiegel mussten neuen (nun Leuchtorangen) Exemplaren weichen. Die eine oder andere Stunde putzen und schon wurde sie wieder in die Freiheit

entlassen. Vorerst ist nicht geplant mit dem Feuerwehrmoped etwas anderes zu machen als "Gelegentlich mal zu Bewegen".

Das beide Moped die gleiche, selten anzutreffende (nicht Originale) Verkleidung haben (wenn auch in zwei verschiedenen Ausführungen,einmal mit Rundinstrumenten,

einmal mit Radio) ist mehr als nur ein Glücksfall und wirklich absolut Zufällig

.

Bilder von den beiden Maschinen gibts nun hier zu sehen:  

  

Das erste Bild der Euro vor ihrer neuen Heimat.SO sieht sie aber nicht mehr aus  :-)  

Das ist schon deutlich aktueller.

    

     

Feuerwehr in Vechta

  

Kilometerstand.......neidisch?

   

Rot ....                                        ..... und.......                                      ....... Schwarz

   

Geschwister........

  

 

.....teilen sich ihr Heim mit Zündapps und Junaks.....guckst du hier ........

 

Nachtrag:

 

leider hat die Midnight Special mittlerweile ein Motorproblem, weshalb das Feuerwehrmoped vorrübergehend auf grosse Reise gehen darf...

Nach dem für mich erstmaligen Bepacken der Maschine vermisste ich spontan die Koffer, (man gewöhnt sich daran Platz zu haben!)

Vielleicht finde ich da noch was passendes.

Hier erstmal  Bilder vom Feuerwehrmoped auf dem Weg nach Holland 2011:

...eine Euro als Packesel sieht irgendwie komisch aus, nicht?

Hier noch einmal in Holland 2012:

 

 

...und hier mit einem frischen "Highwaypickerl" in der Schweiz

 

 

 Hier Bilder der Feuerwehr in Frankreich 2012:

 

 

Detailaufnahmen:

 

Kompressorhorn selbstverständlich mit TÜV!! (Tüv Kapstadt/Südafrika)

 

Professionell gemachte Fotos (von Flavio) seht ihr auf Flavios Homepage, schaut mal  hier.

 

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