Was aber wenn ich mal alt bin?

 

  

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"Was aber wenn ich mal alt bin?"

 

Projekt       (betreutes Fahren)

 

Einige ineressierte User beschäftigen sich mit genau dieser Frage...

Als ein durchaus repräsentatives Beispiel aus der großen Masse an Zuschriften sei hier mal wahllos das Schicksal des (zugegeben nicht mehr ganz taufrischen)

Herrn B. aus Rüdesheim am Rhein (der seine GL 500 derzeit 1982 als Neufahrzeug erwarb und immer noch damit fährt.

"... gelegentliche Wochenendausflüge mit meinem Herrn Papa hinten drauf an die Mecklenburger Seeenplatte....") geschildert:

Er war beim Erwerb des Fahrzeuges bereits stolze 72 Jahre jung und sorgt sich nun was denn aus seiner heissgeliebten GL wird wenn er mal alt ist.......

Die ersten unübersehbaren Anzeichen dafür verspührt er bereits, so z.B. kann er nicht mehr so lange sitzen, ist bereits halb blind

(die Brillengläser gleichen Glasbausteinen), leicht inkontinent, und ansatzweise orientierungslos. Zudem quält ihn das lahme rechte Bein, sein taubes linkes Ohr

(er spricht von einem so lauten Tinitus das sogar andere das piepen hören), ständige Nackenverspannung wegen der schweren Brillengläser,

die nicht mehr unters geschlossene Visier passen, sowie seine Hämorrhoiden .....

.....und seinem Vater gehts auch nicht so gut.....

 

"Was soll ich mit meinem Liebling tun wenn ich mal alt bin und nicht mehr mit meiner geliebten GL fahren kann?"

 

Lieber  Herr B. aus R. CX und GL Fahrer sind ihrer Maschine in der Regel auf ewig treu ergeben,

somit sind sie kein Einzelfall sondern unter den Pumpenfahrern eher die Regel.

Da wir früher oder später alle mal vor dieser Frage stehen habe ich mal ein Forum zu diesem Thema aufgemacht und eine Selbsthilfegruppe gegründet.

Die Auswertung der enormen Vielfalt an Lösungsvorschlägen wird sicher noch Jahre in Anspruch nehmen, bis dahin fahren sie erstmal beruhigt weiter.

Fakt ist:  !Verkaufen ist auch keine Lösung!

Wie sie mir schrieben erlaubt es ihr Papa nicht die GL ins Wohnzimmer zu stellen, daher habe ich einen Vorschlag der ihnen evtl. weiterhelfen könnte:

Bauen sie ihre GL doch einfach altersgerecht um. Mit einigen wenigen gezielten, verblüffend einfachen Handgriffen können sie ihre GL zu einem

                

umbauen und weiterhin noch über Jahre nutzen.

Ich biete ihnen zu diesem Zweck gern den Bausatz zum (unter GL-Fahrerkollegen) Selbstkostenpreis an

mit dem sie an ihrer GL noch viele Jahre Freude haben werden.

Der Prototyp dieses Wing-o-lators ist bereits fertig gestellt und wurde in Vechta 2012 ausgestellt . Sie sind herzlich eingeladen mit ihrem Herrn Papa

mal zu einer Besichtigung und evtl. einer Probefahrt vorbei zu kommen.

 

 

Hier nun das erste Bild davon:

 

Der WING-O-LATOR  ist die Lösung aller altersbedingten Probleme, das wurde mir quasi schlagartig bewusst als ich durch schonungslose Einnahme von Alkohol

in einem uneigennützigen, qualvollen Eigenversuch testen wollte wie das denn so ist wenn einem die Beine nicht mehr so gehorchen wie man es erwartet, die

Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt zu sein scheint, der Harndrang sich erhöht, das Augenlicht ein wenig trübe wird und man

(Stichwort Hämorrhoiden) einen "im Arsch hat".

! Eine Idee war geboren !

Nun wurde in monatelanger Kleinarbeit mit viel "Vitamin B" alles das organisiert was ich brauchte um einen Prototyp dieser Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Als vermeintlich alles beisammen war fing ich eines Abends spontan an diesen Prototyp zu bauen.

Immer im Blick hatte ich selbstredend den Nutzen des WING-O-LATOR s und wenn der Nutzen des einen oder anderen geplanten Ausstattungsdetails

nicht sofort klar war, trat ich wieder völlig selbstlos in den bereits oben erwähnten Eigenversuch ein. Alles zum Wohle des Ergebnisses versteht sich.

Bei einem solcher Versuche wurde auch klar das ein Rundumlicht von Nutzen wäre, so hat man quasi "die Lampe an",

das erschien mir in einem solcher Versuche recht logisch zu sein, also floss diese Idee gleich mit ein.

 

  

Aller Anfang ist schwer, zuerst die Lenkerenden abflexen, dann den Korb abtrennen und hinten wieder anschweissen

(dieser soll später eine schwere Batterie aufnehmen wegen des nötigen Gegengewichtes für die schwere Verkleidung)

und die Halter für selbige auf die Lenkerstummel schweissen. Verkleidungsoberteil anpassen und montieren.

 

Ganz hibbelig!! Die unteren Verkleidungsteile mit Klebeband fixiert damit "man was sieht". Dann wurds bereits dunkel.

  

 

  

Eigenbau des Bleches welches den vorderen Abschluss bilden, sowie den "Kühler" und Hupenhalter aufnehmen soll. Das Kühlergitter wartet schon im Rasen....

 

Hier das fertige Blech im Rohzustand.

   

Irgendwo muss doch ein Brett für die Ablage sein....ach da ist es ja! Der Unterschrank des Fernsehers musste dran glauben,

(Fernseher steht auf dem Fussboden eh viel sicherer)

Feddich

   

Nun Lenkerenden anpassen und ans Gestell schweissen.

  

 

Hier hats dem Rasen nicht vor Scham die Photosynthese aus dem Gesicht geprügelt, hier wurde zwischenzeitlich vertikutiert.

 

Sieht doch schon nach was aus, nicht?

"Wegdiskutieren" der originalen GL1100 Aussparungen, wird hier nicht benötigt. Eigenbau einer Blende unter dem Verkleidungsoberteil.

 

Alles fertig zum lackieren.

 

Blende oben, Blende unten, Gitter vorne unten rechts und links, Blinkerblenden sowie Lautsprechergitter sind in sehr schlechtem Zustand!

Sie müssen abgeflext werden und dann zum Verchromer.....

....da passt es sich gut das der Verchromer in meiner Kellerbar sitzt und eine Rolle D-C-Fix "Chromglanz" und ein paar Pils dabei hat...

 

...sieht doch für einen Prototypen ganz okay aus, nicht?

WING-O-LATOR Schilder habe ich auch selbst entworfen und gefertigt,

sowie das Limited Edition Schild übelst wieder aufgearbeitet ( Bild aus Vechta)

   

Altersgerechte Rundinstrumente habe ich (so wie vieles andere auch) während eines selbstlosen Eigenversuches hergestellt.

Noch ein "betreutes Fahren Schild" sowie eine der extrem seltenen TÜV Plaketten vom Drucker machen lassen (selbiger steht bei mir im Arbeitszimmer)

Der Lackierer war fleissig ( glaub ich jedenfalls, er war jauf jeden Fall nicht da, so musste ich alles selber machen)

 

Erster "Komplett-fertig-zusammenbau" in meiner Kellerbar. Montage der kleinen Accesoires sowie installieren der Elektrik mit anschliessender Funktionsprüfung.


Wenn ihr auf das Bild klickt seht ihr den WING-O-LATOR bei seiner Weltpremiere in Vechta 2012

 

 


 

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